Corpus iurisprudentiae Romanae

Repertorium zu den Quellen des römischen Rechts

Digesta Iustiniani Augusti

Recognovit Mommsen (1870) et retractavit Krüger (1928)
Deutsche Übersetzung von Otto/Schilling/Sintenis (1830–1833)
Arc.
Arcadii Charisii Opera

Aurelii Arcadii Charisii Opera

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Index

De testibus liber singularis

Dig. 22,5,1Ar­ca­dius qui et Cha­ri­sius li­bro sin­gu­la­ri de tes­ti­bus. Tes­ti­mo­nio­rum usus fre­quens ac ne­ces­sa­rius est et ab his prae­ci­pue ex­igen­dus, quo­rum fi­des non va­cil­lat. 1Ad­hi­be­ri quo­que tes­tes pos­sunt non so­lum in cri­mi­na­li­bus cau­sis, sed et­iam in pe­cu­nia­riis li­ti­bus si­cu­bi res pos­tu­lat, ex his qui­bus non in­ter­di­ci­tur tes­ti­mo­nium nec ul­la le­ge a di­cen­do tes­ti­mo­nio ex­cu­san­tur. 2Quam­quam qui­bus­dam le­gi­bus am­plis­si­mus nu­me­rus tes­tium de­fi­ni­tus sit, ta­men ex con­sti­tu­tio­ni­bus prin­ci­pum haec li­cen­tia ad suf­fi­cien­tem nu­me­rum tes­tium co­ar­ta­tur, ut iu­di­ces mo­de­ren­tur et eum so­lum nu­me­rum tes­tium, quem ne­ces­sa­rium es­se pu­ta­ve­rint, evo­ca­ri pa­tian­tur, ne ef­fre­na­ta po­tes­ta­te ad ve­xan­dos ho­mi­nes su­per­flua mul­ti­tu­do tes­tium pro­tra­ha­tur.

Arcad. Qui Et Charis. lib. sing. de testib. Der Gebrauch der Zeugnisse ist häufig und nothwendig, und [sie sind] von denen vorzüglich zu fordern, deren Glaubwürdigkeit nicht schwankt. 1Es können auch Zeugen nicht blos in peinlichen Rechtssachen, sondern auch in bürgerlichen Rechtsstreiten11In criminalibus causis — in pecuniariis litibus. S. die Bem. zu L. 1. §. 1. D. de calumn. 3. 6., sowie es die Umstände verlangen, gebraucht werden, und [zwar] solche, welchen nicht untersagt ist, ein Zeugniss [abzulegen], und welche durch kein Gesetz eine Entschuldigung gegen die Zeugnissablegung haben. 2Obgleich durch einige Gesetze eine sehr grosse Zahl von Zeugen festgesetzt worden ist, so wird doch in Folge kaiserlicher Constitutionen diese Freiheit auf eine genügende Zahl von Zeugen beschränkt, so das die Richter es anordnen und nur das Vorfordern derjenigen Zahl von Zeugen, welche sie für nothwendig gehalten haben werden, dulden sollen, damit nicht bei ungebundener Erlaubniss zur Plage der Menschen eine überflüssige Menge von Zeugen herbeigezogen werde.

Dig. 22,5,21Ar­ca­dius qui et Cha­ri­sius li­bro sin­gu­la­ri de tes­ti­bus. Ob car­men fa­mo­sum dam­na­tus in­tes­ta­bi­lis fit. 1Il­lud quo­que inc­unc­ta­bi­le est, ut, si res ex­igat, non tan­tum pri­va­ti, sed et­iam ma­gis­tra­tus, si in prae­sen­ti sint, tes­ti­mo­nium di­cant. item se­na­tus cen­suit prae­to­rem tes­ti­mo­nium da­re de­be­re in iu­di­cio ad­ul­te­rii cau­sa. 2Si ea rei con­di­cio sit, ubi ha­re­na­rium tes­tem vel si­mi­lem per­so­nam ad­mit­te­re co­gi­mur, si­ne tor­men­tis tes­ti­mo­nio eius cre­den­dum non est. 3Si tes­tes om­nes eius­dem ho­nes­ta­tis et ex­is­ti­ma­tio­nis sint et neg­otii qua­li­tas ac iu­di­cis mo­tus cum his con­cur­rit, se­quen­da sunt om­nia tes­ti­mo­nia: si ve­ro ex his qui­dam eo­rum aliud di­xe­rint, li­cet im­pa­ri nu­me­ro, cre­den­dum est id quod na­tu­rae neg­otii con­ve­nit et quod in­imi­ci­tiae aut gra­tiae su­spi­cio­ne ca­ret, con­fir­ma­bit­que iu­dex mo­tum ani­mi sui ex ar­gu­men­tis et tes­ti­mo­niis et quae rei ap­tio­ra et ve­ro pro­xi­mio­ra es­se com­pe­re­rit: non enim ad mul­ti­tu­di­nem re­spi­ci opor­tet, sed ad sin­ce­ram tes­ti­mo­nio­rum fi­dem et tes­ti­mo­nia, qui­bus po­tius lux ve­ri­ta­tis ad­sis­tit.

Arcad. Qui Et Charis. lib. sing. de testib. Ein wegen einer Schmähschrift Verurtheilter wird zum Zeugniss unfähig22Intestabilis, d. h. sowohl kein Zeugniss ablegen, als auch kein Testament machen, wobei Andere Zeugen sind.. 1Auch das ist unbezweifelt, dass, wenn es die Umstände fordern, nicht blos Privatpersonen, sondern auch Magistrate, wenn sie gegenwärtig sind, ein Zeugniss ablegen [müssen]. Ingleichen hat der Senat verordnet, dass der Prätor in einem Process wegen Ehebruchs ein Zeugniss ablegen müsse. 2Wenn die Lage einer Sache so sein sollte, dass wir auch einen Fechter33Arenarium; namentlich bezeichnet dieses Wort einen solchen, welcher in den Schauspielen mit wilden Thieren kämpft. Solche Personen waren infam und daher eigentlich untüchtige Zeugen. oder eine ähnliche Person als Zeugen zuzulassen gezwungen werden, so ist dem Zeugniss desselben ohne Tortur nicht zu glauben. 3Wenn alle Zeugen von derselben Ehrbarkeit und bürgerlichen Achtung sein sollten und die Beschaffenheit des Geschäfts und die innere Ueberzeugung des Richters mit ihnen übereinstimmt, so muss man alle Zeugnisse berücksichtigen; wenn aber einige unter ihnen verschieden ausgesagt haben, wenn gleich in ungleicher Zahl, so muss man das, was der Natur des Geschäfts angemessen und von dem Verdacht einer Feindschaft, oder einer Gunst frei ist, glauben; und es wird der Richter seine innere Ueberzeugung durch Schlüsse, und Zeugnisse, und [durch das], was er als der Sache entsprechender und der Wahrheit gemässer erfahren haben wird, bestätigen, denn man muss nicht auf die Menge [der Zeugen], sondern auf die lautere Glaubwürdigkeit der Zeugnisse, und auf die Zeugnisse sehen, denen das Licht der Wahrheit mehr zur Seite steht.

Dig. 22,5,25Ar­ca­dius qui et Cha­ri­sius li­bro sin­gu­la­ri de tes­ti­bus. Man­da­tis ca­ve­tur, ut prae­si­des at­ten­dant, ne pa­tro­ni in cau­sa cui pa­tro­ci­nium prae­sti­te­runt tes­ti­mo­nium di­cant. quod et in ex­se­cu­to­ri­bus neg­otio­rum ob­ser­van­dum est.

Arcad. Qui Et Charis. lib. sing. de testib. Durch [kaiserliche] Mandate wird bestimmt, dass die Präsides darauf sehen sollen, dass Sachwalter in einer Rechtssache, in welcher sie als Sachwalter gedient haben, kein Zeugniss ablegen und das ist auch in Bezug auf Geschäftsführer44In exsecutoribus negotiorum. Welche Personen Arcadius hiermit gemeint habe, darüber hat man verschiedene Meinungen aufgestellt. Die neueste und sehr wahrscheinliche Erklärung ist die von Linde in d. Zeitschr. f. Civilr. und Proc. B. 1. S. 285. ff., nach welcher unter exsecutores — der Natur des Verhältnisses nach, stets entweder ausschliesslich im Interesse eines Theils handeln, oder — zugleich ein eigenes Interesse wahrnehmen. — Dahin gehören denn Tutoren, Curatoren, Procuratoren, Administratoren und dgl. Anderer Meinung ist Heffter Instit. d. Civil. Proc. S. 205. Anm. 20. welcher unter exsec. negot. gerichtliche Beamte oder Deputirte versteht, welche den Parteien in einer anhängigen Streitsache und für dieselbe angewiesen worden sein sollen. zu beobachten.

Dig. 48,18,10Ar­ca­dius Cha­ri­sius li­bro sin­gu­la­ri de tes­ti­bus. De mi­no­re quat­tuor­de­cim an­nis quaes­tio ha­ben­da non est, ut et di­vus Pius Cae­ci­lio Iu­ven­tia­no re­scrip­sit. 1Sed om­nes om­ni­no in ma­ies­ta­tis cri­mi­ne, quod ad per­so­nas prin­ci­pum at­ti­net, si ad tes­ti­mo­nium pro­vo­cen­tur, cum res ex­igit, tor­quen­tur. 2Pot­est quae­ri, an de ser­vis fi­lii cas­tren­sis pe­cu­lii in ca­put pa­tris quaes­tio ha­be­ri non pos­sit: nam pa­tris non de­be­re tor­que­ri in fi­lium con­sti­tu­tum est. et pu­to rec­te di­ci nec fi­lii ser­vos in ca­put pa­tris es­se in­ter­ro­gan­dos. 3Tor­men­ta au­tem ad­hi­ben­da sunt, non quan­ta ac­cu­sa­tor pos­tu­lat, sed ut mo­de­ra­tae ra­tio­nis tem­pe­ra­men­ta de­si­de­rant. 4Nec de­bet in­itium pro­ba­tio­num de do­mo rei ac­cu­sa­tor su­me­re, dum aut li­ber­tos eius quem ac­cu­sat aut ser­vos in tes­ti­mo­nium vo­cat. 5Plu­ri­mum quo­que in ex­cu­tien­da ve­ri­ta­te et­iam vox ip­sa et co­gni­tio­nis sup­ti­lis di­li­gen­tia ad­fert: nam et ex ser­mo­ne et ex eo, qua quis con­stan­tia, qua tre­pi­da­tio­ne quid di­ce­ret, vel cu­ius ex­is­ti­ma­tio­nis quis­que in ci­vi­ta­te sua est, quae­dam ad in­lu­mi­nan­dam ve­ri­ta­tem in lu­cem emer­gunt. 6In cau­sis quo­que li­be­ra­li­bus non opor­tet per eo­rum tor­men­ta, de quo­rum sta­tu quae­ri­tur, ve­ri­ta­tem re­qui­ri.

Arcad. Charis. lib. sing. de test. Wer unter vierzehn Jahr alt ist, darf nicht zur peinlichen Frage gezogen werden, wie auch Divus Pius an Caecilius Jubentianus rescribirt hat. 1In Bezug auf ein Majestätsverbrechen, welches die Person der Kaiser angeht, werden aber überhaupt Alle, wenn sie zu Zeugen aufgerufen werden, und es die Sache erfodert, torquirt. 2Es kann die Frage aufgeworfen werden: Ob nicht die zu dem im Felde erworbenen Sondergute des Sohnes gehörigen Sclaven wider des Vaters Person peinlich vernommen werden können? Denn dass umgekehrt, die des Vaters wider die Person des Sohnes nicht torquirt werden können, ist durch Constitutionen begründet worden. Ich halte es jedoch für richtiger, dass auch die Sclaven des Sohnes wider des Vaters Person nicht befragt werden dürfen. 3Die Torturmittel sind nun nicht in der Maasse anzuwenden, wie sie der Kläger verlangt, sondern wie sie nach gemässigten Grundsätzen nöthig werden. 4Auch darf der Ankläger den Anfang der Beweismittel nicht aus des Angeschuldigten Hause nehmen, und die Freigelassenen oder Sclaven Dessen, den er anklagt, zum Zeugniss aufrufen. 5Das Meiste bei Erforschung der Wahrheit thut übrigens die Stimme selbst, und eine sorgsame Aufmerksamkeit bei der Untersuchung; denn sowohl aus der Rede, als auch daraus, mit welcher Standhaftigkeit oder Verzagtheit Einer Etwas sagt, oder in welchem Rufe Jeder in seiner Stadt steht, wird Manches zur Erleuchtung der Wahrheit an den Tag kommen. 6Auch in Freiheitsangelegenheiten darf die Wahrheit nicht durch Tortur Derer erforscht werden, über deren Standesrecht Frage entsteht.

De officio praefecti praetorio liber singularis

Dig. 1,11,1Aure­lius Ar­ca­dius Cha­ri­sius ma­gis­ter li­bel­lo­rum li­bro sin­gu­la­ri de of­fi­cio prae­fec­ti prae­to­rio. Bre­vi­ter com­me­mo­ra­re ne­ces­se est, un­de con­sti­tuen­di prae­fec­to­rum prae­to­rio of­fi­cii ori­go ma­na­ve­rit. ad vi­cem ma­gis­tri equi­tum prae­fec­tos prae­to­rio an­ti­qui­tus in­sti­tu­tos es­se a qui­bus­dam scrip­to­ri­bus tra­di­tum est. nam cum apud ve­te­res dic­ta­to­ri­bus ad tem­pus sum­ma po­tes­tas cre­de­re­tur et ma­gis­tros equi­tum si­bi eli­ge­rent, qui ad­so­cia­ti par­ti­ci­pa­les cu­rae ad mi­li­tiae gra­tia se­cun­dam post eos po­tes­ta­tem ge­re­rent: re­gi­men­tis rei pu­bli­cae ad im­pe­ra­to­res per­pe­tuos trans­la­tis ad si­mi­li­tu­di­nem ma­gis­tro­rum equi­tum prae­fec­ti prae­to­rio a prin­ci­pi­bus elec­ti sunt. da­ta est ple­nior eis li­cen­tia ad dis­ci­pli­nae pu­bli­cae emen­da­tio­nem. 1His cu­na­bu­lis prae­fec­to­rum auc­to­ri­tas in­itia­ta in tan­tum me­ruit au­ge­ri, ut ap­pel­la­ri a prae­fec­tis prae­to­rio non pos­sit. nam cum an­te quae­si­tum fuis­set, an li­ce­ret a prae­fec­tis prae­to­rio ap­pel­la­re et iu­re li­ce­ret et ex­ta­rent ex­em­pla eo­rum qui pro­vo­ca­ve­rint: post­ea pu­bli­ce sen­ten­tia prin­ci­pa­li lec­ta ap­pel­lan­di fa­cul­tas in­ter­dic­ta est. cre­di­dit enim prin­ceps eos, qui ob sin­gu­la­rem in­du­striam ex­plo­ra­ta eo­rum fi­de et gra­vi­ta­te ad hu­ius of­fi­cii mag­ni­tu­di­nem ad­hi­ben­tur, non ali­ter iu­di­ca­tu­ros es­se pro sa­pien­tia ac lu­ce dig­ni­ta­tis suae, quam ip­se fo­ret iu­di­ca­tu­rus. 2Sub­ni­xi sunt et­iam alio pri­vi­le­gio prae­fec­ti prae­to­rio, ne a sen­ten­tiis eo­rum mi­no­res ae­ta­te ab aliis ma­gis­tra­ti­bus ni­si ab ip­sis prae­fec­tis prae­to­rio re­sti­tui pos­sint.

Aurel. Arcad. Charis. Mag. libell. lib. sing. de off. Praef. Pr. Es ist nothwendig, kürzlich zu erwähnen, woher der Ursprung der Würde des Präfectus Prätorio gekommen ist. Nach einigen Schriftstellern soll vor Alters der Präfectus Prätorio nach Art des Magister equitum eingesetzt worden sein. Denn da bei den Alten den Dictatoren auf eine gewisse Zeit die höchste Gewalt anvertraut zu werden pflegte, und dieselben sich einen Magister equitum erwählten, welche als theilnehmende Gehülfen in der Staatsverwaltung und dem Kriegswesen, die nächste Gewalt nach ihnen in Händen hatten, so wurden, nachdem die Regierung des Staates auf immerwährende Kaiser übergegangen war, von den Kaisern, nach Art des Magister equitum, Präfecti Prätorio erwählt, jedoch mit einem grössern Wirkungskreise zur Vervollkommnung der Staatsverwaltung. 1Das aus diesem Ursprung hervorgegangene Ansehen der Präfecte fand man bald angemessen, so auszudehnen, dass von dem Präfectus Prätorio keine Berufung weiter Statt fand. Denn da vorher Frage darüber entstanden war, ob vom Präfectus Prätorio appellirt werden könne, und es dem Rechte nach zulässig sei, auch Beispiele vorhanden waren, dass welche appellirt hatten, so wurde durch einen öffentlich bekannt gemachten, kaiserlichen Beschluss die Einwendung von Berufungen verboten; denn der Kaiser glaubte, dass diejenigen, welche wegen ihrer, durch ausgezeichnete Sorgsamkeit bewährten, Treue und Festigkeit zu der Höhe dieser Stelle emporgehoben werden, nach ihrer Weisheit und dem Glanz ihrer Würde nicht anders entscheiden würden, als er selbst entschieden haben würde. 2Den Präfectis Prätorio wurde auch noch ein anderes Vorrecht ertheilt, nämlich, dass minderjährige gegen ihren Ausspruch von keiner andern Behörde, als vom Präfectus Prätorio selbst, in den vorigen Stand wieder eingesetzt werden können.

De muneribus civilibus liber singularis

Dig. 50,4,18Ar­ca­dius Cha­ri­sius li­bro sin­gu­la­ri de mu­ne­ri­bus ci­vi­li­bus. Mu­ne­rum ci­vi­lium tri­plex di­vi­sio est: nam quae­dam mu­ne­ra per­so­na­lia sunt, quae­dam pa­tri­mo­nio­rum di­cun­tur, alia mix­ta. 1Per­so­na­lia sunt, quae ani­mi pro­vi­sio­ne et cor­po­ra­lis la­bo­ris in­ten­tio­ne si­ne ali­quo ge­ren­tis de­tri­men­to per­pe­tran­tur, vel­uti tu­te­la vel cu­ra, ka­len­da­rii quo­que cu­ra­tio. 2Et quaes­tu­ra in ali­qua ci­vi­ta­te in­ter ho­no­res non ha­be­tur, sed per­so­na­le mu­nus est. 3Ti­ro­num si­ve equo­rum pro­duc­tio et si qua alia ani­ma­lia ne­ces­sa­rio pro­du­cen­da vel res per­ve­hen­dae si­ve per­se­quen­dae sunt vel pe­cu­nia fis­ca­lis si­ve an­no­na vel ves­tis, per­so­nae mu­nus est. 4Cur­sus ve­hi­cu­la­ris sol­li­ci­tu­do, item an­ga­ria­rum prae­bitio per­so­na­le mu­nus est. 5Cu­ra quo­que emen­di fru­men­ti olei (nam ha­rum spe­cie­rum cu­ra­to­res, quos σιτώνας et ἐλαιώνας ap­pel­lant, crea­ri mo­ris est) in­ter per­so­na­lia mu­ne­ra in qui­bus­dam ci­vi­ta­ti­bus nu­me­ran­tur: et ca­le­fac­tio pu­bli­ci ba­li­nei, si ex red­iti­bus ali­cu­ius ci­vi­ta­tis cu­ra­to­ri pe­cu­nia sub­mi­nis­tra­tur. 6Sed et cu­ra cus­to­dien­di aquae duc­tus per­so­na­li­bus mu­ne­ri­bus ad­gre­ga­tur. 7Ire­nar­chae quo­que, qui dis­ci­pli­nae pu­bli­cae et cor­ri­gen­dis mo­ri­bus prae­fi­ciun­tur: sed et qui ad fa­cien­das vias eli­gi so­lent, cum ni­hil de pro­prio pa­tri­mo­nio in hoc mu­nus con­fe­rant: item epis­co­pi, qui prae­sunt pa­ni et ce­te­ris ve­na­li­bus re­bus, quae ci­vi­ta­tium po­pu­lis ad co­ti­dia­num vic­tum usui sunt, per­so­na­li­bus mu­ne­ri­bus fun­gun­tur. 8Qui an­no­nam sus­ci­pit vel ex­igit vel ero­gat, et ex­ac­to­res pe­cu­niae pro ca­pi­ti­bus per­so­na­lis mu­ne­ris sol­li­ci­tu­di­nem sus­ti­nent. 9Sed et cu­ra­to­res, qui ad col­li­gen­dos ci­vi­ta­tium pu­bli­cos red­itus eli­gi so­lent, per­so­na­li mu­ne­re sub­iu­gan­tur. 10Hi quo­que, qui cus­to­des ae­dium vel ar­cheo­tae vel lo­go­gra­phi vel ta­bu­la­rii vel xe­no­pa­r­o­chi (ut in qui­bus­dam ci­vi­ta­ti­bus) vel li­me­nar­chae vel cu­ra­to­res ad ex­truen­da vel re­fi­cien­da ae­di­fi­cia pu­bli­ca si­ve pa­la­tia si­ve na­va­lia vel man­sio­nes de­sti­nan­tur, si ta­men pe­cu­niam pu­bli­cam in ope­ris fa­b­ri­cam ero­gent, et qui fa­cien­dis vel re­fi­cien­dis na­vi­bus, ubi usus ex­igit, prae­po­nun­tur, mu­ne­ri­bus per­so­na­li­bus ad­strin­gun­tur. 11Ca­me­la­sia quo­que si­mi­li­ter per­so­na­le mu­nus est: nam ra­tio­ne ha­bi­ta et ali­men­to­rum et ca­me­lo­rum cer­ta pe­cu­nia ca­me­la­riis da­ri de­bet, ut so­lo cor­po­ris mi­nis­te­rio ob­li­gen­tur. hos ex al­bi or­di­ne li­be­ra­ri, ni­si so­la lae­si et in­uti­lis cor­po­ris et in­fir­mi­ta­te, spe­cia­li­ter sit ex­pres­sum. 12Le­ga­ti quo­que, qui ad sa­cra­rium prin­ci­pis mit­tun­tur, quia via­ti­cum, quod le­ga­ti­vum di­ci­tur, in­ter­dum so­lent ac­ci­pe­re, sed et nyc­tos­tra­te­gi et pis­tri­no­rum cu­ra­to­res per­so­na­le mu­nus in­eunt. 13De­fen­so­res quo­que, quos Grae­ci syn­di­cos ap­pel­lant, et qui ad cer­tam cau­sam agen­dam vel de­fen­den­dam eli­gun­tur, la­bo­rem per­so­na­lis mu­ne­ris ad­gre­diun­tur. 14Iu­di­can­di quo­que ne­ces­si­tas in­ter mu­ne­ra per­so­na­lia ha­be­tur. 15Si ali­quis fue­rit elec­tus, ut com­pel­lat eos, qui pro­pe viam pu­bli­cam pos­si­dent, ster­ne­re viam, per­so­na­le mu­nus est. 16Pa­ri mo­do qui ac­cep­tan­dis si­ve sus­ci­pien­dis cen­s­ua­li­bus pro­fes­sio­ni­bus de­sti­nan­tur, ad per­so­na­lis mu­ne­ris sol­li­ci­tu­di­nem ani­mum in­ten­dunt. 17Mas­ti­go­pho­ri quo­que, qui ago­no­the­tas in cer­ta­mi­ni­bus com­itan­tur, et scri­bae ma­gis­tra­tus per­so­na­li mu­ne­ri ser­viunt. 18Pa­tri­mo­nio­rum sunt mu­ne­ra, quae sump­ti­bus pa­tri­mo­nii et dam­nis ad­mi­nis­tran­tis ex­pe­diun­tur. 19Elem­po­ria et pra­tu­ra apud Ale­xan­dri­nos pa­tri­mo­nii mu­nus ex­is­ti­ma­tur. 20Sus­cep­to­res quo­que vi­ni per pro­vin­ciam Afri­cam pa­tri­mo­nii mu­nus ge­runt. 21Pa­tri­mo­nio­rum au­tem mu­ne­ra du­pli­cia sunt. nam quae­dam ex his mu­ne­ri­bus pos­ses­sio­ni­bus si­ve pa­tri­mo­niis in­di­cun­tur, vel­uti ag­mi­na­les equi vel mu­lae et an­ga­riae at­que veredi. 22Hu­ius­mo­di igi­tur ob­se­quia et hi, qui ne­que mu­ni­ci­pes ne­que in­co­lae sunt, ad­gnos­ce­re co­gun­tur. 23Sed et eos, qui fae­nus ex­er­cent, et­si ve­te­r­a­ni sint, tri­bu­tio­nes eius­mo­di ad­gnos­ce­re de­be­re re­scrip­tum est. 24Ab hu­ius­mo­di mu­ne­ri­bus ne­que pri­mi­pi­la­ris ne­que ve­te­ra­nus aut mi­les alius­ve, qui pri­vi­le­gio ali­quo sub­ni­xus, nec pon­ti­fex ex­cu­sa­tur. 25Prae­ter­ea ha­bent quae­dam ci­vi­ta­tes prae­ro­ga­ti­vam, ut hi, qui in ter­ri­to­rio ea­rum pos­si­dent, cer­tum quid fru­men­ti pro men­su­ra agri per sin­gu­los an­nos prae­beant: quod ge­nus col­la­tio­nis mu­nus pos­ses­sio­nis est. 26Mix­ta mu­ne­ra de­ca­pro­tiae et ico­sa­pro­tiae, ut He­ren­nius Mo­des­ti­nus et no­tan­do et dis­pu­tan­do be­ne et op­ti­ma ra­tio­ne de­cre­vit: nam de­ca­pro­ti et ico­sa­pro­ti tri­bu­ta ex­igen­tes et cor­po­ra­le mi­nis­te­rium ge­runt et pro om­ni­bus de­func­to­rum fis­ca­lia de­tri­men­ta resar­ciunt, ut me­ri­to in­ter mix­ta hoc mu­nus nu­me­ra­ri de­beat. 27Sed ea, quae su­pra per­so­na­lia es­se di­xi­mus, si hi qui fun­gun­tur ex le­ge ci­vi­ta­tis suae vel mo­re et­iam de pro­priis fa­cul­ta­ti­bus im­pen­sas fa­ciant vel an­no­nam ex­igen­tes de­ser­to­rum prae­dio­rum dam­na sus­ti­neant, mix­to­rum de­fi­ni­tio­ne con­ti­ne­bun­tur. 28Haec om­nia mu­ne­ra, quae tri­fa­riam di­vi­si­mus, una sig­ni­fi­ca­tio­ne com­pre­hen­dun­tur: nam per­so­na­lia et pa­tri­mo­nio­rum et mix­ta mu­ne­ra ci­vi­lia seu pu­bli­ca ap­pel­lan­tur. 29Si­ve au­tem per­so­na­lium dum­ta­xat si­ve et­iam ci­vi­lium mu­ne­rum im­mu­ni­tas ali­cui con­ce­da­tur, ne­que ab an­no­na ne­que ab an­ga­riis ne­que a veredo ne­que ab hos­pi­te re­ci­pien­do ne­que a na­ve ne­que ca­pi­ta­tio­ne, ex­cep­tis mi­li­ti­bus et ve­te­r­a­nis, ex­cu­sa­ri pos­sunt. 30Ma­gis­tris, qui ci­vi­lium mu­ne­rum va­ca­tio­nem ha­bent, item gram­ma­ti­cis et ora­to­ri­bus et me­di­cis et phi­lo­so­phis, ne hos­pi­tem re­ci­pe­rent, a prin­ci­pi­bus fuis­se im­mu­ni­ta­tem in­dul­tam et di­vus Ves­pa­sia­nus et di­vus Ha­d­ria­nus re­scrip­se­runt.

Arcad. Charis. lib. sing. de muner. civil. Die bürgerlichen Dienste werden dreifach eingetheilt; denn einige Dienste sind persönlich, einige werden Vermögensdienste genannt, einige sind gemischter Art. 1Persönlich sind diejenigen, die durch geistige Fürsorge und körperliche Anstrengung ohne einigen Nachtheil des Verrichtenden ausgeführt werden; wie die Vormundschaft oder Pflegschaft. 2Auch die Besorgung des Kalenders55Des Einnahme- und Ausgabetagebuchs der Stadtcasse. Vgl. fr. 9. §. 7. de adm. rer. ad civ. pert. 50. 8. und die Quästur in irgend einer Stadt wird nicht unter die Ehrenstellen gerechnet, sondern ist ein [gemeiner] persönlicher Dienst. 3Die Stellung von Rekruten und von Pferden66S. Veget. L. I. cap. 7. oder was sonst für Vieh nothwendig gestellt werden muss, wenn etwa Sachen fortzuschaffen oder abzuholen sind, es seien kaiserliche Gelder, oder Getreide, oder Gewänder, ist ein persönlicher Dienst.77Vgl. unten §. 11. h. fr. 4Die Besorgung der Fahrposten und die Aufbringung von Vorspann ist ein persönlicher Dienst. 5Auch die Sorge für den Einkauf von Getreide und Oel (denn es ist gewöhnlich, für diese Gegenstände Besorger zu erwählen, die man σιτῶνας und ἐλαιῶνας88Getreidekäufer, Oelkäufer. nennt) wird in manchen Städten unter die persönlichen Dienste gerechnet, wie die Heizung des öffentlichen Bades, wenn dem Besorger aus den Einkünften einer Stadt Geld dazu hergeschossen wird. 6Desgleichen wird die Sorge für Erhaltung der Wasserleitung unter die persönlichen Dienste gezählt. 7Die Friedensbeamten, die über die öffentliche Ordnung und die Reinerhaltung der Sitten gesetzt werden, wie auch die, welche zu Besserung der Strassen bestellt zu werden pflegen, haben, da sie von ihrem Vermögen Nichts auf diese Amtsführung wenden, ebenfalls nur persönliche Dienste auf sich; so auch die Aufseher (episcopi), die dem Brodverkauf und andern Feilschaften, welche den Bevölkerungen der Städte zum täglichen Unterhalt dienen, vorgesetzt sind. 8Derjenige, welcher die Getreidezufuhr empfängt, oder herbeischafft, oder bezahlt, und die Einnehmer des Kopfgeldes99Das zum Behuf des Getreideankaufs entrichtet werden musste. fr. 9. §. 5. de adm. her. ad civ. pert. 50. 8. haben einen persönlichen Dienst zu besorgen.1010S. fr. alleg. §. 6. 9Desgleichen leisten diejenigen Pfleger, die zu Erhebung der öffentlichen Einkünfte einer Stadt erwählt zu werden pflegen, einen persönlichen Dienst. 10Auch Denjenigen, welche zu Hauspflegern, Archivaren, Rechnungsführern, Buchhaltern, Herbergern der Gastfreunde1111Xenoparochi. Diese Last wird aber unten als eine Vermögenslast, und zwar als eine dingliche betrachtet. fr. 11. de vacat. et excus. 50. 5. Dieses war sie vielleicht, insofern blos Quartier und etwa Holz und Salz gewährt wurde (Horat. Sat. I. 5.), hingegen persönlicher Dienst, wenn der Gast beköstigt ward. (wie in einigen Städten geschieht), zu Hafenaufsehern, zu Besorgern des Aufbaus oder der Ausbesserung öffentlicher Gebände, es mögen nun Palläste, oder Schiffe, oder Einkehrhäuser werden sollen, bestellt werden, sobald sie nur öffentliche Gelder für die Herstellung des Baues auszahlen, und Denjenigen, die vorkommendenfalls den Bau oder der Ausbesserung von Schiffen vorgesetzt werden, — allen diesen werden [damit] persönliche Dienste aufgelegt. 11Auch das Geleite der Kameele ist gleichfalls eine persönliche Leistung; denn nach dem Anschlag der Nahrung und der Kameele muss den Kameelaufsehern eine gewisse Summe gegeben werden, sodass sie nur zu persönlichen Diensten verpflichtet sind. Es ist ausdrücklich bestimmt, dass diese nach der Ordnung der Liste berufen und durch keine Entschuldigung befreit werden, ausser allein durch die Schwäche eines verletzten und untüchtigen Körpers. 12Die Abgeordneten, die an den Hof des Kaisers geschickt werden, haben, da sie mitunter ein Reisegeld, was legativum genannt wird, bekommen, ebenfalls einen persönlichen Dienst auf sich, wie auch die Hauptleute der Nachtwache und die Aufseher der Mühlen. 13Desgleichen übernehmen die Vertreter der Stadt, welche von den Griechen syndici genannt werden, und welche man zum Klagen oder Antworten in einem gewissen Processe erwählt, die Mühe eines persönlichen Dienstes. 14Auch die Nothwendigheit, Richter (Geschworner) zu werden, wird unter die persönlichen Dienste gerechnet. 15Wenn Jemand dazu angestellt wird, die an eine öffentliche Strasse grenzenden Grundbesitzer zu Pflasterung derselben anzuhalten, so ist dies ein persönlicher Dienst. 16Ebenso geben auch Die, welche zu An- und Aufnahme der Abschätzungsangaben1212Vgl. u. fr. 4. de cens. 50. 15. bestellt sind, zur Mühe eines persönlichen Dienstes sich her. 17Auch die Peitschenträger, von welchen die Vorsteher bei den Kampfspielen begleitet werden, und die Schreiber eines Beamten verrichten persönliche Dienste. 18Vermögensdienste sind solche, die mit Aufwand aus dem Vermögen und mit Verlust des Uebernehmenden geleistet werden. 19Der Einkauf von Oel und Früchten wird bei den Alexandrinern1313Vgl. §. 5. h. fr. für einen Vermögensdienst gehalten. 20Auch die Weinempfänger in der Provinz Africa haben einen Vermögensdienst auf sich. 21Die Vermögensdienste sind aber doppelter Art; einige von diesen Diensten werden nemlich dem [Grund]besitz oder dem Vermögen [selbst] aufgelegt, wie [zu stellende] Packpferde, oder Maulthiere, Vorspann und Postpferde. 22Solche Dienste müssen auch Die, welche weder Bürger (municipes) noch Einwohner (incolae) sind, übernehmen.1414Wenn sie im Stadtgebiet Grundstücke haben. fr. 6. §. 5. h. t. 23Aber auch Capitalisten, wenngleich sie alte Soldaten sind, müssen, zufolge Rescripts, dergleichen Beisteuern tragen. 24Von solchen Diensten ist weder ein gewesener erster Hauptmann (primipilaris) noch ein verabschiedeter, noch ein in Dienst stehender Soldat, oder wem sonst ein Vorrecht zu Statten kommt, noch auch ein Pontifex, befreit. 25Ausserdem haben einige Städte das Vorrecht, dass Jeder, der in ihrem Gebiete [Grundstücke] besitzt, jährlich etwas Gewisses an Getreide, nach Maassgabe des Umfangs seiner Felder, liefert; diese Art der Beisteuer ist denn ein Dienst vom [Grund]Besitz. 26Dienste gemischter Art sind die Decaprotien oder Icosaprotien1515Der Decemprimat oder Vigintiprimat, nach dem verschiedenen Ortsherkommen, So kommen auch 5, 6, 7, und 15 primi vor. Savigny a. a. O. S. 71. Vgl. fr. 1. §. 1. h. t., wie Herennius Modestinus sowohl schriftlich (in notando) als mündlich (in disputando) richtig und mit dem besten Grunde ausgesprochen hat; denn die Decaproten und Icosaproten verrichten theils, indem sie die Beisteuern einnehmen, persönliche Dienste, theils übertragen sie gegen den Fiscus den Ausfall wegen der Obliegenheiten Verstorbener, sodass dieser Dienst mit Recht unter die gemischten zu zählen ist. 27Aber auch diejenigen, die ich oben als persönliche bezeichnet habe, gehören zu der Classe der gemischten, sobald Die, welche sie verrichten, nach dem Gesetz oder Herkommen ihrer Stadt auch aus eignem Vermögen etwas aufwenden oder bei Eintreibung der Getreidelieferungen den Ausfall wegen verlassener Grundstücke übertragen. 28Alle diese Dienste, die ich dreifach eingetheilt habe, werden unter einem Ausdrucke begriffen; nemlich persönliche, und Vermögensdienste, und gemischte, werden bürgerliche oder öffentliche Dienste genannt. 29Wenn aber Jemandem eine Befreiung, es sei nur von persönlichen, oder von bürgerlichen Diensten überhaupt, ertheilt ist, so kann er doch weder den Getreidelieferungen, noch dem Vorspann, noch der Stellung von Postpferden, noch der Aufnahme von Fremden (Gastfreunden), noch von den Diensten wegen des Schiffbaus, noch dem Kopfgelde sich entziehen, mit Ausnahme der dienenden und ausgedienten Soldaten. 30Dass [jedoch] den Lehrern, welche der bürgerlichen Dienste überhoben sind,1616Die nemlich, welche höhere Wissenschaften lehrten. fr. 2. §. 8. de vacat. et exc. 50. 5., fr. 11. §. 4. h. t. sowie den Grammatikern, Rednern, Aerzten und Philosophen, von den Kaisern die Befreiung von Aufnahme der Fremden nachgelassen worden, geht aus Rescripten sowohl Kaiser Vespasians als Kaiser Hadrians hervor.